OVA bzw. VMDK in VHD konvertieren

virtualbox-vhd-256px[1]Das migrieren nach Hyper-V aus einer OVA (Open Virtualization Format) bzw. der darin enthaltenen .VMDK-Datei ist mittlerweile recht einfach geworden. Ich möchte heute kurz zwei Varianten vorstellen

disk2vhd_1_4_2[1]Variante A)

ist sicher die einfachste und wird direkt von Microsoft/Technet bereit gestellt. Das Tool Disk2VHD (Sysinternals) bietet hier die Möglichkeit mittels GUI, aber auch CLI. Das Programm muss aber auf dem Host ausgeführt werden. Bringt also nur was, wenn die VM bereits läuft.

Variante B)

mit mehr Möglichkeiten bietet das Too2015-10-15_19h55_33l VBoxManage, welches mit Oracle VirtualBox ausgeliefert wird. Bedient wird dies ausschließlich per CLI.

Mit folgendem Befehl kann man hier die VMDK in eine VHD konvertieren:

VBoxManage.exe clonehd --format vhd c:\tmp\server1.vmdk server1.vhd

Das Programm findet man im Installationsverzeichnis von VirtualBox (siehe Screenshot).

Und was ist nun mit OVA-Dateien?

Das sind ZIP-Komprimierte Dateien. Entweder im 7z öffnen und die enthaltene VMDK Datei konvertieren oder die Endung umbenennen. Ihr müsst dann natürlich selber eine neue Virtuelle Maschine erstellen und dort die konvertierte Festplatte einbinden. Welche Einstellungen ihr dafür verwendet (RAM, CPU etc) könnt ihr der XML-Datei (.ovf) in der OVA-Datei entnehmen – diese könnt ihr einfach im Notepad öffnen.

Über den Autor Danny Sotzny

Hallo, ich bin Danny Sotzny und bin Software- entwickler und Fotograf. Dabei beschäftige ich mich mit aktuellen Technologien und bekannten Problemen. Schwerpunkte setze ich bei der Webentwicklung (PHP/JS) und der Software- entwicklung mit .NET (C#). Der Blog dient für mich selbst als Gedächtnishilfe für typische und alltägliche Probleme, aber auch persönliche Erlebnisse werden veröffentlicht. Ich betreibe zusätzlich noch Foto-Sotzny.de für meine Fotografien und sotzny.net, was meine Webseite für die Softwareentwicklung ist.

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